2016 Kilometer für Bersenbrück

09.06.2016

Die ganze Gemeinde ist bei der Sportabzeichen-Tour am 10. Juni mit Schwerpunkt Inklusion zum Mitmachen eingeladen.

Auf dem Sprung zum Tourstopp Nummer drei in Bersenbrück (Foto: Treudis Naß)

Jeder Kilometer zählt, wenn die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bei ihrer dritten Station in Niedersachsen Halt macht. Von 8 bis 17 Uhr können alle mithelfen und im Hemke-Stadion bei den Prüfungen für ihr Deutsches Sportabzeichen Spenden für gemeinnützige Sport-Projekte in der Samtgemeinde erlaufen. Je Kilometer gibt es einen Euro, so lange bis die Summe von 2016 Euro erreicht ist.

Sport verbindet

Aber auch außerhalb der Wette, die Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier eingegangen ist, wird Gemeinsamkeit bei der Sportabzeichen-Tour in Bersenbrück ganz groß geschrieben. Der Tag soll für alle Besucherinnen und Besucher ein echtes Inklusionssportfest werden. Im barrierefreien Stadion können sich Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam der Herausforderung Deutsches Sportabzeichen stellen.

Wie viel Geschicklichkeit und Kraft man zum Beispiel für die Fortbewegung im Rollstuhl braucht, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Rollstuhlparcours und beim Rollstuhlbasketball testen. Oder sie wagen ein Tänzchen mit Erik Machens, Vizeweltmeister im Rollstuhltanz, der die Veranstaltung gemeinsam mit Dennie Klose (Upps! Die Pannenshow) moderiert. Auch ein echter Paralympics-Star freut sich schon darauf, in Bersenbrück für den Breitensport zu werben. Kirsten Bruhn, dreimalige Paralympics-Siegerin, gibt als Botschafterin der DOSB-Sportabzeichen-Tour natürlich auch Tipps fürs Schwimmen.

Prominente Sportler treffen

Aber auch für die Leichtathletik-Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens sind in Bersenbrück Experten am Start. Der frühere Stabhochspringer Danny Ecker kommt für die Sparkassen-Finanzgruppe, der Gewinner der Olympia-Silbermedaille im Zehnkampf von Atlanta 1996 Frank Busemann ist als Sportbotschafter für kinder+Sport vor Ort. Model, Moderatorin und Stuntfrau Miriam Höller will als Sportbotschafterin für Ernsting’s family gerade auch Mädchen und Frauen motivieren, sich mit dem Deutschen Sportabzeichen fit zu halten.

Von 8 bis 13.30 Uhr ist das Hemke-Stadion für  Kindertagesstätten und Schulen reserviert, am Nachmittag sind dann auch Familien, Firmen und Vereine herzlich willkommen. Das Organisationsteam um den DOSB, den LandesSportBund Niedersachsen, den Kreissportbund Osnabrück-Land, den TuS Bersenbrück und die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück rechnet mit rund 1.700 Sportfans mit und ohne Handicap.

Tolle Spiel- und Bewegungsangebote

Neben der sportlichen Herausforderung dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auch auf ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen. So kann man Beach-Soccer und Bungee-Run ausprobieren, beim Zielwerfen und auf dem Activity Board der Sparkassen-Finanzgruppe seine Treffsicherheit und Reaktionsgeschwindigkeit trainieren oder beim Ernsting’s family-Parcours Punkte mit HulaHoop und Sackhüpfen sammeln. Das Tischtennismobil des Deutschen Tischtennis-Bundes lädt zum Ping-Pong-Spielen ein. Man kann hier aber auch Sportabzeichen-Prüfungen im Bereich Koordination ablegen. Kostenlose Fotos von der Sportabzeichen-Tour gibt es für alle Kinder und Jugendlichen an der kinder+Sport-Fotostation. Ein Los winkt als Gewinn beim Glücksrad der Lotterie GlücksSpirale.

Wer nach so viel Sport und Spaß Durst bekommt, der ist beim Stand von Tour-Partner Krombacher richtig, der zum ersten Mal bei der Sportabzeichen-Tour dabei ist und Krombacher's Fassbrause in verschiedenen Sorten ausschenkt – eine Erfrischung für die ganze Familie mit 0,00% Alkohol.
Engagement für mehr Inklusion

Bersenbrück ist einer von bundesweit insgesamt vier Tour-Stopps mit Schwerpunkt Inklusion. Sie sind Teil eines DOSB-Projekts, das von der Aktion Mensch gefördert und in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behindertensportverband und seinen Landesverbänden umgesetzt wird, der für das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen zuständig ist. Auch durch den Deutschen Gehörlosen-Sportverband sowie Special Olympics Deutschland erfährt das Projekt Unterstützung.

(Quelle: wirkhaus)