Aller guten Dinge sind drei

19.06.2017

Die Leistungssportler Svenja und Maximilian Gilde nehmen für Hannover an der Sportabzeichen-Uni-Challenge teil.

Treten gemeinsam für Hannover an: Svenja und Maximilian Gilde (Foto: privat)

Die Leibniz Universität Hannover ist der Sieger der Sportabzeichen-Uni-Challenge der Jahre 2015 und 2016. Für Svenja und Maximilian Gilde steht jetzt schon fest, dass ihre Hochschule auch in diesem Jahr, in dem vom DOSB und der BKK24 initiierten Wettbewerb, wieder weit vorne landet. Svenja Gilde (geb. Rieck) ist erfolgreiche Hürdenläuferin, Maximilian Zehnkämpfer. Die beiden haben sich durch den Sport in der niedersächsischen Hauptstadt kennengelernt. 2017 tritt das Paar an, um gemeinsam ihre Hochschule gegen die Konkurrenz aus Braunschweig, Vechta, Oldenburg und Darmstadt zu unterstützen.

Die Sportabzeichen-Uni-Challenge steht kurz bevor. Warum machen Sie mit?

Svenja Gilde: Ich bin auch dieses Jahr wieder mit dabei, weil ich beim letzten Mal viel Spaß hatte und erlebt habe, wie toll es ist, wenn wir als Universität gemeinsam ein Ziel erreichen. 2016 hat das Wetter gut mitgespielt und für die Stimmung ein Übriges getan.
Maximilian Gilde: Für mich ist es die erste Sportabzeichen-Uni-Challenge. Ich bin Leistungssportler und deshalb ist es eine Ehrensache und Selbstverständlichkeit, dass ich diese Aktion unterstütze. Von solchen Veranstaltungen an der Hochschule könnte es gern noch mehr geben.

Sie wollen beide am 21. Juni auf dem Campus für die Uni Punkte sammeln. Wie bereiten Sie sich vor?

Maximilian Gilde: Der Zeitpunkt der Sportabzeichen-Uni-Challenge ist geradezu ideal. Svenja und ich trainieren für die Universiade im chinesischen Taipeh. Das sind die Weltsportspiele der Studierenden, und wir hoffen beide, dass wir uns dafür qualifizieren. Die Sportabzeichen-Uni-Challenge erwischt uns deshalb gerade mitten im Training. Ich glaube, wir können da ganz gut aus unserer momentanen Verfassung schöpfen.

Svenja, Sie sind Hürdenläuferin und Sie, Maximilian, betreiben Zehnkampf. Was haben diese beiden Disziplinen mit dem Deutschen Sportabzeichen zu tun?

Svenja Gilde: Viele der Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens sind leichtathletisch, wenn auch nicht alle. Aber man kann die Bereiche Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit super mit leichtathletischen Sportarten abdecken.
Maximilian Gilde: Das Deutsche Sportabzeichen ist sehr vielseitig. Und der Zehnkampf ist es eben auch. Es reicht bei beidem nicht, nur in ein, zwei Disziplinen gut zu sein, sondern man muss ein breites Spektrum abdecken.

Sie beide haben den Berufswunsch, Lehrkräfte für Sport und Biologie zu sein. Svenja studiert noch, Maximilian macht gerade das Referendariat. Sollte das Deutsche Sportabzeichen fester Bestandteil im Unterricht werden?

Maximilian Gilde: Letztlich ist alles, was Kinder und Jugendliche in Bewegung bringt, gut. Das Deutsche Sportabzeichen eignet sich wegen der unterschiedlichen Disziplinen dafür. Es geht auch darum, Kindern und Jugendlichen den gesundheitlichen Aspekt von Bewegung klarzumachen.
Svenja Gilde: Viele der heutigen Kinder bewegen sich sehr wenig. Es ist wichtig, einfach den Spaß am Sport zu wecken und zu erhalten. Das Deutsche Sportabzeichen kann das leisten.

Hannover ist bereits zwei Mal Sieger der Sportabzeichen-Uni-Challenge geworden. Sind jetzt nicht andere dran, mal oben auf dem Treppchen zu stehen?

Svenja Gilde: Definitiv: Nein. Wir haben hier sehr sportliche Studierende und es machen auch Dozentinnen und Dozenten mit, jedenfalls habe ich letztes Jahr einige Professoren auf dem Sportplatz gesehen. Auch viele Ehemalige haben sich angekündigt. Wenn das Wetter dann noch gut ist, werden ganz viele kommen, um den Titel zu verteidigen.
Maximilian Gilde: Wir werden aus dem Erfahrungswert schöpfen, den wir bei zwei Teilnahmen gesammelt haben. Und dann den Sack für die guten Dinge, die ja drei sind, zuschnüren.

(Quelle: Wirkhaus)