Auftakt mit Bundespräsident Joachim Gauck

02.06.2016

Die Sportabzeichen-Tour 2016 startet mit einem Sportfest im Zeichen der Inklusion.

Schneller, höher, weiter! (Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie gGmbH)

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet am 3. Juni die Sportabzeichen-Tour 2016. Er kommt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt, die sich als Schirmherrin von Special Olympics Deutschland (SOD) für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im und durch Sport engagiert.
Rund 1.000 große und kleine Sportfans mit und ohne Behinderung erwarten die Veranstalter um den DOSB, den Landessportbund Berlin und den SC Siemensstadt am Freitag von 9 bis 14 Uhr. Dieser Tag ist für Berliner Schulen und Behinderten-Werkstätten reserviert, am Sonnabend sind zwischen 11 und 17 Uhr dann auch alle anderen eingeladen, die Herausforderung Deutsches Sportabzeichen anzunehmen.

Promi-Sprint mit hochkarätiger Besetzung

Für einen Extra-Motivationskick sorgen die prominenten Sportlerinnen und Sportler, die die Sportabzeichen-Tour bis zum großen Finale in Weißwasser am 9. September quer durch die Republik begleiten: Der Silbermedaillengewinner im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen von Atlanta 1996 Frank Busemann ist schon zum achten Mal als Botschafter von kinder+Sport dabei. Der frühere Weltklasse-Stabhochspringer Danny Ecker kommt für die Sparkassen-Finanzgruppe. Stuntfrau, Actionmodel und Moderatorin Miriam Höller möchte als Sportbotschafterin für Ernsting’s family vor allem Familien für das Deutsche Sportabzeichen begeistern.

Außerdem sind in Berlin die mehrmalige Paralympics-Siegerin im Schwimmen Kirsten Bruhn als Botschafterin der Sportabzeichen-Tour für den DOSB am Start und Mathias Mester, der mehrmalige Weltmeister im Speerwerfen und Gewinner der Silbermedaille im Kugelstoßen bei den Sommer-Paralympics 2008, als Sportbotschafter der Aktion Mensch.

Alle fünf freuen sich schon darauf, ihre eigene Fitness unter Beweis zu stellen. Sie treten am Freitagvormittag gegen 11 Uhr im Promisprint gegen je fünf Breitensportler/innen an.

Gleiche Bedingungen

Berlin ist die erste von insgesamt vier Tour-Stationen mit Schwerpunkt auf Inklusion und barrierefreie Sportmöglichkeiten. Die nächsten inklusiven Tour-Stopps stehen in Bersenbrück (10. Juni), Ravensburg (16. Juni) und Fulda (8.Juli) auf dem Plan. Alle vier gehören zu einem Projekt des DOSB, das von der Aktion Mensch gefördert und in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behindertensportverband umgesetzt wird, welchem die Zuständigkeit des Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderungen obliegt. Auch über den Deutschen Gehörlosen-Sportverband sowie Special Olympics Deutschland erfährt das Projekt Unterstützung.

Viel geboten

Aber auch außerhalb des Sportplatzes wartet viel Abwechslung auf die Besucher/innen. Erinnerungsfotos von der eigenen Sportabzeichen-Abnahme gibt es an der kinder+Sport-Fotostation. Beim Ernsting’s family Parcours kann man in Disziplinen wie Sackhüpfen und HulaHoop gemeinsam Spaß haben, auf dem Activity Board und beim Zielwerfen der Sparkassen-Finanzgruppe sind Koordination und Zielgenauigkeit gefragt. Wer ein Los der Lotterie GlücksSpirale gewinnen möchte, sollte sein Glück am Glücksrad versuchen.

Wer Durst hat, kann ihn an der Wasserbar der Berliner Sparkasse stillen oder am Stand von Tour-Partner Krombacher, der zum ersten Mal bei der Sportabzeichen-Tour dabei ist und Krombacher's Fassbrause in verschiedenen Sorten ausschenkt – eine Erfrischung für die ganze Familie mit 0,00% Alkohol.

(Quelle: wirkhaus)