Bundespräsident Gauck eröffnet Sportabzeichen-Tour

11.05.2016

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet die Sportabzeichen-Tour 2016 am 3. Juni in Berlin. Die diesjährige Tour steht im Zeichen von Inklusion.

Bundespräsident Joachim Gauck beim Finale der Sportabzeichen-Tour 2013 in Berlin. Foto: picture-alliance

„Der oberste Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland erweist damit dem Deutschen Sportabzeichen und dem Breitensport insgesamt eine große Ehre und lenkt den Fokus der Aufmerksamkeit auf das so wichtige Thema Inklusion“, sagte Walter Schneeloch, Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), im Vorfeld der Veranstaltung.

Bundespräsident Joachim Gauck wird die Veranstaltung in Begleitung seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt besuchen, die sich als Schirmherrin von Special Olympics Deutschland (SOD) für die gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme von Menschen mit Behinderungen im und durch Sport engagiert.

Bereits zum 13. Mal nacheinander organisiert der DOSB gemeinsam mit den Städten und Kreis- oder Landessportbünden die Reise des Sportordens quer durch die Republik. Die Sportabzeichen-Tour 2016 macht dabei in zehn Städten Station.

Schwerpunkt Inklusion

Der Tour-Auftakt in der Hauptstadt am 3. Juni 2016 ist die erste von vier Tour-Stationen mit dem verstärkten Fokus auf Inklusion. Am 4. Juni sind Familien und Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen eingeladen. Wie auf den Stationen im niedersächsischen Bersenbrück (10. Juni), in Ravensburg in Württemberg (16. Juni) und im hessischen Fulda (08. Juli) möchten die Organisatoren Raum für Begegnungen schaffen. Große und kleine, junge wie alte Menschen mit und ohne Behinderungen bekommen die Möglichkeit, gemeinsam Sport zu treiben. Dabei wird größter Wert auf Barrierefreiheit gelegt, damit alle zusammen das Deutsche Sportabzeichen ablegen können.

Diese inklusiven Tour-Stopps gehören zu einem Projekt des DOSB, das von der Aktion Mensch gefördert und in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behindertensportverband und dessen Landesverbänden umgesetzt wird, welchem die Zuständigkeit des Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderungen obliegt. Auch über den Deutschen Gehörlosen-Sportverband sowie Special Olympics Deutschland erfährt das Projekt Unterstützung.

Auf dem Gelände des Sport Centrum Siemensstadt geben prominente Sportlerinnen und Sportler wertvolle Trainingstipps. Im Auftrag des DOSB besucht Kirsten Bruhn, dreimalige Paralympics-Siegerin im Schwimmen, den Berliner Tourstopp. Frank Busemann, Botschafter von kinder+Sport, weiß als ehemaliger Zehnkämpfer, worauf es beim Deutschen Sportabzeichen an-kommt. Für die Sparkassen-Finanzgruppe reist der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer Danny Ecker an, um einen Beitrag für allgemeine Fitness zu leisten, und das Stunt- und Actionmodell Miriam Höller begleitet seit vielen Jahren für Ernsting’s family die Sportabzeichen-Tour und freut sich auf motivierte Sportlerinnen und Sportler.

Die drei Unternehmen sind wie die Krankenkasse BKK24 Nationale Förderer des Deutschen Sportabzeichens. Im Rahmen eines Wettbewerbs haben jeweils fünf Sportabzeichen-Absolventen die Chance, sich mit einem der Promisportler zu messen.

Etwa 600 Schülerinnen und Schüler aus rund 20 Schulen und Behinderten-Werkstätten haben sich bereits für die Veranstaltung auf dem Gelände des Sport Clubs Siemensstadt Berlin angemeldet. Insgesamt werden etwa 1000 Aktive beim Sportfest erwartet,

Alle Stationen der Sportabzeichen-Tour 2016 im Überblick:

Freitag/Samstag, 3./4. Juni 2016, Berlin **

Mittwoch, 8. Juni 2016, Xanten (Nordrhein-Westfalen) *

Freitag, 10. Juni 2016, Bersenbrück (Niedersachsen) **

Donnerstag, 16. Juni 2016, Ravensburg (Württemberg) **

Freitag, 24. Juni 2016, Kleinmachnow (Brandenburg)

Freitag, 8. Juli 2016, Fulda (Hessen) **

Freitag, 15. Juli 2016, Kiel-Schilksee (Schleswig-Holstein) *

Freitag, 22. Juli 2016, Zirndorf (Bayern) *

Freitag, 19. August 2016, Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

Freitag, 9. September 2016, Weißwasser (Sachsen)

(*Sonderevent, **Fokus Inklusion )

(Quelle: DOSB)