Endspurt bei der Sportabzeichen-Uni-Challenge

20.06.2017

Die Vorbereitungen und das Training für die Sportabzeichen-Uni-Challenge gehen in die Endphase.

Am 21. Juni, 16 Uhr, startet die Sportabzeichen-Uni-Challenge (Foto: Harald Fronzeck)

Morgen um 16 Uhr ist es soweit. Dann wird die vom Deutschen Olympischen Sportbund und der BKK24 initiierte Sportabzeichen-Uni-Challenge zum dritten Mal ausgetragen. Noch bleibt den Teilnehmern ein wenig Zeit, um zum Beispiel an der Kugelstoßtechnik zu feilen oder sich im Seilsprung zu üben.

Die Organisatoren richten die Technik für die Live-Schalten zwischen den Hochschulen ein und die Teilnehmer leisten Überzeugungsarbeit, um letzte Unentschlossene zum Mitmachen zu bewegen. Denn eines ist klar: Je mehr Studenten, Uni-Mitarbeiter und Alumni auf den Platz kommen, desto größer ist die Chance zu gewinnen.

An fünf verschiedenen Standorten begrüßen am 21. Juni um 16 Uhr Universitätsvertreter die Teilnehmer. Zum Vorjahressieger Hannover reist außerdem Dr. Karin Fehres (Vorstand Sportentwicklung im DOSB) an. Nach einer Telefonschalte mit allen teilnehmenden Hochschulen geht der Wettkampf um die Punkte los.

So wird abgerechnet

Diese Disziplinen gilt es, bestmöglich zu absolvieren: Laufen (50 m, 100 m, 3000 m), Weitsprung und Standweitsprung, Hochsprung, Werfen (Schleuderball und Medizinball), Kugelstoßen und Seilspringen. Die Punkte werden je nach erbrachter Leistung in der für die Absolventen zutreffende Altersklasse vergeben. Für die Leistungsstufe Bronze gibt es einen Punkt, für Silber zwei und für Gold werden der Uni drei Punkte gutgeschrieben.

Etwa alle halbe Stunde verkünden die Unis die Zwischenstände. Im vergangenen Jahr überraschte Vechta und legte den besten Start im Teilnehmerfeld hin, wurde aber zum Schluss noch von Hannover abgefangen. Damit wiederholte die niedersächsische Hauptstadt ihren Erfolg von 2015.

Reißt Hannovers Serie?

Wird Hannover jetzt endgültig zum Seriensieger der Sportabzeichen-Uni-Challenge oder schafft es die Konkurrenz, das zu verhindern? Vechta hat sich fest vorgenommen, diesmal vor Hannover zu liegen und auch Oldenburg, Braunschweig und Darmstadt rechnen sich gute Chancen aus.

Ab Mittwoch, 19 Uhr, herrscht Gewissheit, wer sich künftig mit gutem Recht „sportlichste Uni“ nennen kann und den Siegerpreis von 1.500 Euro erhält. Leer geht aber keine Uni bei dem Wettbewerb aus. So erhält die Universität mit den wenigsten Punkten am Ende immerhin 500 Euro.

(Quelle: Wirkhaus)