Gelebte Inklusion in Osnabrück

30.11.2014

Der „Sportivationstag“ beweist, wie Sport Inklusion möglich macht.

Gelungene Sprünge beim Sportivationstag in Osnabrück - vor allen in Sachen Inklusion. (Foto: Heike Brüning/ Stadtsportbund Osnabrück)

Das Sportfest war nicht nur groß, es war vor allem ein voller Erfolg: Beim „Sportivationstag“ am 24. September 2014 in Osnabrück feierten 1.045 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung einen tollen Tag mit Sport, Spaß und gelebter Inklusion. Insgesamt waren 14 Förderschulen, fünf Grundschulen und eine Oberschule mit am Start. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Osnabrücker „Sportivationstages“, der in diesem Jahr bereits zum achten Mal stattfand, ist damit ein Rekord.
„Wir freuen uns über die große Resonanz und über die Fortführung unseres inklusiven Weges. Wir werden uns Zeit nehmen, den Weg achtsam weiterzugehen, um alle Beteiligten mitzunehmen“, erklärte die Vizepräsidentin des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN), Jutta Schlochtermeyer.

Die Fröhlichkeit beeindruckt auch den Minister

Niedersachsen Innen-  und Sportminister Boris Pistorius, ehemaliger Oberbürgermeister von Osnabrück, eröffnete den „Sportivationstag“ gemeinsam mit dem Präsidenten des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen, Karl Finke, und dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Osnabrück, Wolfgang Wellmann, persönlich: „Ich erlebe mit welcher Fröhlichkeit ihr gemeinsam Sport treibt. Mein Dank gilt dem Behinderten-Sportverband und dem Stadtsportbund Osnabrück mit allen Organisatoren, die dieses Sportfest möglich machen“, so Boris Pistorius.
Ausrichter des „Sportivationstages“ waren der Stadtsportbund Osnabrück und der Fachverband Behindertensport. Monatelang hatten die Verantwortlichen um Jutta Schlochtermeyer, Ralf Dammermann, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Osnabrück, und Udo Mehlert, Sportabzeichen-Obmann, die Veranstaltung im Sportpark Illoshöhe geplant und organisiert. Ihr Ziel dabei: das Deutsche Sportabzeichen an diesem Tag für alle möglich zu machen.

Goldmedaillen haben hier alle verdient

Die Wettkampfanlagen und die Spiel- und Bewegungsstationen betreuten Schülerinnen und Schüler der Fachschule Heilerziehungspflege und der Berufsfachschule Pflegeassistenz des Berufsbildungswerks Osnabrücker Land. Weitere Helferteams kamen vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium Osnabrück, dem Beruflichen Gymnasium der BBS Haste, der Sportjugend und dem SSB Osnabrück.
Am Ende schafften es 514 Sportlerinnen und Sportler, das Deutsche Sportabzeichen komplett abzulegen. 44 waren beim Mehrkampfabzeichen erfolgreich. Ehre aber gab es für alle Aktiven: Bürgermeisterin Birgit Strangmann, Wolfgang Wellmann und Daniela Leitmann von der Sportjugend Osnabrück, Jutta Schlochtermeyer, Udo Mehlert und der Direktor Sportentwicklung des Deutschen Behinderten Sportverbandes, Lars Wiesel-Bauer, hatten alle Hände voll zu tun, um allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Goldmedaille zu verleihen.

(Quelle: wirkhaus)

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