L’Oréal hat die Herausforderung Deutsches Sportabzeichen angenommen

28.07.2016

In Karlsruhe nehmen Mitarbeiter der Kosmetikfirma L’Oréal am Betriebssportabzeichen teil.

Das Betriebssportabzeichen der BKK24 schweißt Kolleginnen und Kollegen zusammen: Hier in Karlsruhe bei L'Oréal (Foto: L’Oréal Produktion Deutschland GmbH & Co. KG)

L’Oréal ist mit weltweit 32 Marken, Standorten in 130 Ländern und einem Umsatz von 25,3 Milliarden Euro Weltmarktführer in einem sehr dynamischen Wachstumsmarkt – dem Beauty Business. Rund 82.900 Mitarbeiter sind weltweit bei L’Oréal beschäftigt, davon 2.200 in Deutschland. 2016 stellen sich sowohl der Produktionsstandort als auch das Logistikzentrum von L’Oréal in Karlsruhe erstmals dem bundesweiten Sportabzeichen-Wettbewerb der Krankenkasse BKK24 für Unternehmen.

Die Idee, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Firmensportabzeichen zu motivieren, stammt vom Team LaVital, dem Gesundheitsmanagement am Produktionsstandort. Isabella Schmitt kennt das Deutsche Sportabzeichen schon seit Kindesbeinen, sodass die Idee schnell zu einer Aktion der betrieblichen Gesundheitsförderung umgesetzt werden konnte. Sie ist Studentin an der Deutschen Sporthochschule in Köln und absolviert gerade ein halbjähriges Praktikum im Gesundheitsmanagement von L’Oréal. „Unser Schwerpunkt liegt derzeit auf dem Thema Bewegung und Ergonomie – da passt das Deutsche Sportabzeichen perfekt dazu“, erklärt Isabella Schmitt.

Super Sache – ganz klar

Gezielt suchte Frau Schmitt auf einer der Internetseiten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), www.deutsches-sportabzeichen.de, und stieß auf das Betriebssportabzeichen.

„Dass das eine super Sache ist, war mit sofort klar. Bei dem Informationstag „L’Oréal bewegt“, bei dem sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die aktuellen Aktionen von LaVital informieren konnten, erfolgte der Kick-Off zum Sportabzeichen.“, erinnert sich die Studentin.

Damit war die Basis gelegt und die Praktikantin konnte das Unternehmen online bei der BKK24 für das Betriebssportabzeichen registrieren : https://www.bkk24.de/betriebssport

„Ich spreche die Kollegen gezielt an, denn ein persönliches Gespräch macht alles viel netter, und ich kann außerdem erklären, wie es funktioniert“, berichtet Schmitt. Sie hat Vereine im Umkreis von 15 Kilometern aufgelistet, damit jeder den Verein finden kann, der für ihn günstig zu erreichen ist. „Entweder die Sportler fragen dann selbst beim Verein nach, sonst mache ich das auch für sie“, so Isabella Schmitt.

Sport verbindet

Gemeinsam zum Training zu gehen und Sport zu treiben schafft Gemeinschaft, das ist auch beim Deutschen Sportabzeichen nicht anders. „Wir haben eine Praktikanten-Trainingsgruppe gegründet und sind immerhin bis zu acht Personen, die montags regelmäßig auf dem Sportplatz zu finden sind.“ Eine andere Gruppe stammt aus der Arbeitssicherheit. „Da haben wir einen kleinen internen Wettbewerb, wer wohl die meisten Sportabzeichen schafft“, lacht Isabella Schmitt. Für sie selbst und für ihre Mittrainierenden war recht schnell klar, dass ihre sportlichen Leistungen im Vergleich zu früheren Jahren etwas schlechter geworden sind. „Wir haben ja auch ewig keine Leichtathletik gemacht. Aber wir kriegen das schon hin“, so Schmitt. Momentan trainiert die Gruppe für die Disziplinen 3.000-Meter-Lauf, Sprint, Medizinballwurf und Weitsprung.

Kleiner Aufwand, große und vor allem gute Wirkung

„Für mich bedeutet das Betriebssportabzeichen im Rahmen des Wettbewerbs der BKK24 keinen besonders großen Aufwand, eigentlich musste ich uns nur registrieren und die Leute dann ansprechen. Es ist mir vollkommen klar, dass eine solche Sache dauert, bis sie angenommen wird. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Begeisterung für das Sportabzeichen wächst. Es wäre schön, wenn L`Oréal auch im nächsten Jahr mitmacht“, hofft die Sportstudentin. Das erste Deutsche Sportabzeichen hat ein Mitarbeiter aus dem Produktionszentrum bereits abgelegt. Und es sieht ganz danach aus, als würden noch viele weitere folgen.

(Quelle: Wirkhaus)

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