Miriam Höller will Gesundheit und Bewegung attraktiv machen

12.06.2013

Das Actionmodel ist Botschafterin von Ernsting’s family bei der Sportabzeichen-Tour 2013.

Miriam Höller, Actionmodel und Botschafterin von Ernsting's family bei der Sportabzeichen-Tour 2013, kann sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen. (Foto: Ernsting's family)

Seit diesem Jahr gehört Ernsting’s family zusammen mit der Sparkassen-Finanzgruppe, der BARMER GEK und kinder+Sport zu den vier Nationalen Förderern des Deutschen Sportabzeichens. Bei sechs Tourstopps ist das Actionmodel Miriam Höller für Ernsting’s family dabei, viele kennen sie aus der Casting-Show „Germany’s Next Top Model“ aus dem Jahr 2010.

Frau Höller, welche Rolle spielt Sport in Ihrem Leben?

Ohne Sport würde ich eingehen wie eine Blume ohne Wasser. Sport ist auf der einen Seite sehr wichtig für mich, um einen Ausgleich zu meinem sehr schnellen und stressigen Berufsleben zu haben. Auf der anderen Seite ist Sport aber auch ein fester Bestandteil meines Berufs; ich muss geistig und auch körperlich fit sein, da auch mein Körper zu meinem Kapital gehört. Am liebsten gehe ich raus in die Natur und mache Sport mit Freunden. Ganz wichtig ist mir bei allem Ehrgeiz auch der Spaßfaktor!

Sie haben den Begriff „Actionmodel“ für sich erfunden. Was genau bedeutet das?

Die Marke "Actionmodel" sagt in einem Wort aus, was ich bin - eine modelnde Stuntfrau. Die Idee entstand, als ich schon länger hauptberuflich als Stuntfrau gearbeitet habe und die ersten Anfragen für eine Stuntfrau mit Modelqualitäten an mich gestellt wurden. Es ging um Werbekampagnen im Sport- und Actionbereich, die über die Leistungen eines normalen Models hinaus gingen, die ich aber mit meinen Stunterfahrungen und Extremsportarten abdecken konnte. In dem Moment habe ich erkannt, dass dies eine Marktlücke ist und ebenfalls ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

Warum macht es Ihnen Spaß, im Rahmen der Sportabzeichen-Tour als Botschafterin von Ernsting’s family für das Deutsche Sportabzeichen zu werben?

Seit einigen Jahren pflege ich mit "Ernsting´s family" ein sehr herzliches, geschäftliches Verhältnis und durch viele gemeinsame Erfolge eine mittlerweile schon fast freundschaftliche Verbindung. Also war für mich sofort klar, dass ich den Job als Botschafterin übernehmen werde. Im Vordergrund steht vor allem die Aufgabe, den Sport den Menschen wieder nahezubringen. Die Ernährung wird immer schlechter und wir Menschen bewegen uns immer weniger, das sieht man gerade auch an unseren Kindern und Jugendlichen. Wir müssen Gesundheit und Bewegung für die gesamte Gesellschaft noch attraktiver machen, und für diese Aufgabe setze ich mich gerne mit Vollgas ein.

Welche Eindrücke haben Sie von Ihrer Premiere beim Start der Sportabzeichen-Tour in Hamburg am 12. Mai mitgenommen?

Die Besucher, die an diesem regnerischen Sonntag nach Hamburg-Wilhelmsburg gekommen sind, haben erstaunlich viel Interesse gezeigt. Alle Teilnehmer hatten sichtlich viel Spaß bei den Aktivitäten. Das Sportabzeichen näher zu den Menschen, nicht nur zu den Sportlern zu bringen, ist ein sehr guter Schritt des DOSB. Das Sportabzeichen muss von dem fast schon verstaubten Image weg, und genau deshalb machen wir diese Tour durch Deutschland.

Haben Sie dieses Jahr (oder in der Vergangenheit) selbst ein Sportabzeichen abgelegt? Und ist es Bronze, Silber oder Gold geworden?

Mein letztes Sportabzeichen habe ich in der Schule gemacht, wie viele andere sicher auch. Jetzt habe ich aber wieder Motivation gefunden, mich erneut an das Sportabzeichen zu wagen, auch wenn es erst mal nur für Bronze oder Silber reicht. Die traditionellen Sportarten sind cooler als gedacht und haben neuen Ehrgeiz in mir geweckt!

Warum ist Sport gerade für Familien ein tolles Erlebnis?

Weil jeder es machen kann. Das Sportabzeichen ist in seinen Disziplinen gestaffelt nach Alter, also kann die ganze Familie zusammen trainieren und später gemeinsam das Abzeichen ablegen. Eine tolle Sache, um das Familienleben zusammen zu bringen und vor allem die Eltern zu ermutigen, den Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Sport macht erst so richtig Spaß, wenn man im Team sportelt...

Die nächsten Tour-Station, die Sie für Ernsting’s family besuchen, ist die Station am 14. Juni in Friedrichshafen am Bodensee. Worauf freuen Sie sich denn am meisten?

Gerade der Bodensee bietet eine einmalige Kulisse und ist eine tolle Station, um in der Natur Sport zu machen. Ich freue mich wieder auf die vielen Besucher und die Möglichkeit Menschen, ob jung oder alt, für den Sport zu begeistern. Wir werden wie auch beim ersten Stopp gemeinsam sehr viel Spaß haben und mit vielen Glückshormonen und Muskelkater nach Hause gehen.

Frau Höller, vielen Dank.

(Quelle: wirkhaus)