Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen reformiert

13.12.2012

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat den Reformprozess des Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderungen erfolgreich durchgeführt.

Für die Prüfung zum Sportabzeichen wirft dieser behinderte Junge einen Ball. Foto: DOSB

Alle  Disziplinen und  Behinderungsklassen wurden innerhalb der letzten neun Monate überarbeitet und auf die neue Dreistufigkeit und die neue Zuordnung der Disziplinen angepasst. Die neuen Regelungen werden ab 1. Januar 2013 in Kraft treten.

Aufbauend auf den allgemeinen Reformgedanken des DOSB hat die Arbeitsgruppe „Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen“ des DBS unter Leitung des  Bundesbeauftragten, Wolfgang Tenhagen, durch umfangreiche Überarbeitungen das Handbuch, den Prüferleitfaden und die Prüfkarten für Menschen mit Behinderungen aufgrund der Vorgaben des DOSB angepasst.

Das aktuelle Handbuch sowie eine Übersicht über die verschiedenen Änderungen wurden sind der Opens external link in new windowDBS Homepage veröffentlicht.

Alle Unterlagen für das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen befinden sich derzeit in der Produktion beim DOSB. Anschließend, etwa Mitte Januar, werden die gedruckten Handbücher, Prüferleitfäden und Prüfkarten direkt an die Geschäftsstellen der DBS-Landesverbände versendet. Diese leiten sie an Prüferinnen und Prüfer weiter, die eine Prüflizenz für Menschen mit Behinderung haben.

Hintergrund:
Der Deutsche Olympische Sportbund hat anlässlich des 100. Geburtstages des Deutschen Sportabzeichens im Jahr 2013 eine umfangreiche Reform vollzogen. Auch das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen hat den Reformprozess durchlaufen, Struktur und Disziplinen wurden überarbeitet und entsprechend den Vorgaben des DOSB angepasst.  

Opens external link in new windowDie einzelnen Reformansätze des DOSB können hier eingesehen werden >>>

(Quelle: DBS)