Zeigen, dass man es sportlich drauf hat

20.12.2017

46 Mädchen und Jungen der Gerätturn-Gruppe des TSV Trostberg haben das Deutsche Sportabzeichen bestanden.

Strahlen in Gold: Die Gerätturn-Gruppe des TSV Trostberg zeigt mit dem Deutschen Sportabzeichen, dass sie es rundum sportlich drauf hat. (Quelle: privat)

Für den, der fit ist am Barren oder auch auf dem Schwebebalken elegant etwas hinbekommt, für den ist das Deutsche Sportabzeichen eine Herausforderung, die recht leicht zu meistern ist. Schließlich lassen sich mit Gerätturn-Übungen wie Stützschwingen oder Sprunghocke einige Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens absolvieren. „Aber das können unsere Gerätturner ja eh“, sagt Helmut Fugger bestimmt. Er ist seit 15 Jahren Beauftragter für das Deutsche Sportabzeichen beim TSV 1863 Trostberg, bei der Stadt Trostberg und Umgebung.

In diesem Jahr haben 46 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 17 Jahren der Gerätturn-Gruppe des  TSV Trostberg das Deutsche Sportabzeichen geschafft, viele bereits zum wiederholten Mal. „Die kriegen das alle locker in Gold hin“, erzählt Helmut Fugger.

Laufen, springen, werfen

„Kein Wunder, die Kinder trainieren zweimal in der Woche und sind super ausgebildet. Gerade in Koordination und Übungen wie Seilsprung und Hochsprung können sie glänzen“, berichtet er und fügt an: „Die jungen Turner unseres Vereins wählen statt des Sprungs über den Kasten und ähnlichen ganz gezielt leichtathletische Übungen oder Schwimmen für ihr Deutsches Sportabzeichen.“

„Die wollen laufen, springen, werfen – einfach, weil sie Freude an der Bewegung haben“, hat Helmut Fugger beobachtet. Er selbst hat jüngst  sein 52. Deutsches Sportabzeichen gemacht. „Das Deutsche Sportabzeichen ist für die Gerätturner eine gute Abwechslung. Die wollen auch gern mal zeigen, dass sie es sportlich gesehen in einem weiten Spektrum drauf haben“, meint das Vorbild im Bereich  Deutsches Sportabzeichen.

Freude ist das Wesentliche

Das sei auch der Verdienst von Kirsten Sans, die Übungsleiterin der Gerätturn-Gruppe ist. Sie hatte vor fünf Jahren beobachtet, wie Helmut Fugger auf dem Sportplatz eine Trainingseinheit für das Deutsche Sportabzeichen leitete. „Das hat Frau Sans so gefallen, dass sie mich bat, sie als Prüferin für das Deutsche Sportabzeichen auszubilden. Das habe ich natürlich getan. Die Gruppe ist heute so strukturiert und organisiert, die machen die Abnahme meist ganz alleine, da bin ich oft gar nicht dabei“, fügt Fugger hinzu.

Bis zur Verleihung könnten es die Gerätturner immer gar nicht erwarten, sie löchern den Sportabzeichen-Obmann nach dem Termin für die Verleihung. „Das ist eigentlich das Wesentliche, dass die sich so freuen“,  strahlt Helmut Fugger. Die Verleihung findet regelmäßig nach einem Training in der Sporthalle ab. „Die sind ganz scharf auf die Urkunden und die Anstecknadeln. Wir verlesen jeden Namen“, beschreibt er die Ehrung.

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Institution in Trostberg

Seit den 60er-Jahren gibt es in Trostberg die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen, seit 35 Jahren ist Helmut Fugger Prüfer, für immer wird das Deutsche Sportabzeichen seine Leidenschaft bleiben. „Eigentlich wünsche ich mir, dass noch mehr Kinder das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Jeder, der Lust hat, sich beim Sportabzeichen aufzuprobieren, kann einfach zu mir auf den Sportplatz oder in die Sporthalle  kommen“, sagt ein gut gelaunter Helmut Fugger.

(Quelle: Wirkhaus)

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