Heißester Tourstopp in diesem Sportabzeichen-Sommer in Augsburg

27.07.2012

Laufen, Springen, Werfen, Singen und Tanzen bei strahlendem Sonnenschein.

Ob Weitsprung ...

Laufen ...

oder Werfen - Motivator Busemann stets dabei (Fotos: Meike Engels)

„Auf die Plätze, fertig … los!“, Oberbürgermeister Kurt Gribl ließ früh um acht Uhr die Startklappe für den Sportabzeichen-Tourstopp in Augsburg knallen. „Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß in der Sportstadt Augsburg“. Das ließen sich die etwa 2.000 Kinder nicht zwei Mal sagen. Bei sommerlichen Bedingungen legten sie hochmotiviert und mit prominenter Unterstützung die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen ab.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister sorgte der mehrmalige Weltmeister im Wettkampftanz Michael Hull als Botschafter der BARMER GEK für einen ersten Höhepunkt der Veranstaltung. Gemeinsam mit Trimmy machte das ehemalige Jurymitglied von „Let’s dance“ mit den Schülerinnen und Schülern eine tänzerische Aufwärmgymnastik, bevor es an die Stationen für das Deutsche Sportabzeichen ging.

An diesem Sportabzeichentag kam es auch zu einem großen Hallo zwischen dem Botschafter für kinder+Sport, Frank Busemann, und 32 Schülerinnen der Mädchenrealschule St. Ursula. Busemann hatte im Vorfeld der Veranstaltung mit den Mädchen für das Sportabzeichen trainiert und konnte sich nun vom Trainingseffekt überzeugen. Als Dankeschön und Erinnerung für den ehemaligen Weltklasseathleten hatten die Schülerinnen ein laminiertes und unterschriebenes Foto mitgebracht, auf dem sie gemeinsam mit Busemann abgebildet waren.

In diesem Sportabzeichen-Event war Musik drin: Am Vormittag spielte eine Blaskapelle und Musicalstudentin Leonie Thoms präsentierte eine Gesangseinlage. Der Promisprint am frühen Nachmittag sorgte für reges Interesse. Frank Busemann kam dabei als Erster vor Winfried Plötze, dem Regionalgeschäftsführer der BARMER GEK, ins Ziel, Langstrecken-Spezialistin Katja Mayer, die Ironman-Siegerin von 1999, sicherte sich den dritten Platz. Dann liefen ein: Monika Krisch (BARMER GEK), Michael Hull und Alexandra Pensky (DOSB). Umjubeltes Schlusslicht war DOSB-Maskottchen Trimmy.

Alles richtig gemacht

Katja Mayer war begeistert: „Ich bin total überrascht, was für eine tolle Veranstaltung das ist. Die Organisatoren haben wirklich alles richtig gemacht und den Nerv der Kinder getroffen.“ Um 14 Uhr startete der mit Spannung erwartete Staffelwettbewerb der BARMER GEK „Lauf den Marathon“. Sportbegeisterte ab 16 Jahren sorgten dafür, dass auch am Nachmittag ordentlich Bewegung im Stadion war.

Otto Marchner, Vizepräsident des Bayerischen Landes-Sportverbands war zufrieden: „Das war eine super Veranstaltung. Ein riesengroßes Dankeschön an die vielen Ehrenamtlichen, die das organisiert haben.“ Mit einem „weinenden Auge“ nahm er Abschied vom Bayerischen Sport-Leistungs-Abzeichen, das es mit Jahresausklang im Rahmen des Reformprozesses des Deutschen Sportabzeichens nicht mehr geben wird. „Ich sehe das aber auch mit einem lachenden Auge“, sagte er, „weil sich das Bayerische Sport-Leistungs-Abzeichen in großen Teilen im reformierten Deutschen Sportabzeichen wiederfindet.“

Heidi Resper, Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, sagte: „Auf dieser Veranstaltung zeigt sich, dass der Schulsport sein Ziel erreicht, Kinder daran zu gewöhnen, dass der Sport zum alltäglichen Leben dazugehört.“ Auch Gerhard Potuschek, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK, fand lobende Worte: „Wenn man sieht, wie toll die Kinder sich hier bewegen, dann ist es keine Frage, dass wir über das 100-jährige Jubiläum des Deutschen Sportabzeichens hinaus dabei bleiben.“ Hannelore Völk von der Stadtsparkasse Augsburg sagte: „Auch wir engagieren uns sehr gerne für den Breitensport und wollen das Deutsche Sportabzeichen weiter unterstützen.“

Am Quartertramp der Sparkassen-Finanzgruppe und am Multi-Tower der BARMER GEK herrschte großer Andrang. An der Fotostation von kinder+Sport nutzten viele die Gelegenheit, sich ein Erinnerungsfoto von der Veranstaltung mitzunehmen. BIONADE sorgte bei heißen Temperaturen für kalte Erfrischungsgetränke. Und an einem Stand informierten Mitarbeiter des Deutschen Sportausweises über ihr deutschlandweites System.

Quelle: wirkhaus