Schwerpunkt Inklusion

13.07.2015

Kaiserslautern hat für die Sportabzeichen-Tour am 16. Juli ein wahres Feuerwerk von Aktionen vorbereitet.

Sportabzeichen-Tourstopp im Zeichen der Inklusion (Foto: Ralf Kuckuck, DBS Akademie)

Gemeinsam Spaß haben, gemeinsam Daumen drücken und gemeinsam jubeln – das ist das große Ziel beim Tourstopp am 16. Juli in Kaiserslautern. Behinderte und nicht-behinderte Sportlerinnen und Sportler können ab 8.30 Uhr auf dem Sportcampus der Technischen Universität Kaiserslautern an denselben Prüfstationen das Deutsche Sportabzeichen ablegen. So haben sie Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und sich anzufeuern.

Bis 13.30 Uhr ist der Sportcampus für Schulen und Behinderteneinrichtungen reserviert, danach können sich dann auch alle anderen am Deutschen Sportabzeichen versuchen – getreu dem Motto „Deutsches Sportabzeichen – DEINE Herausforderung“. Unterstützt werden alle von viel Sportprominenz.

Sportidole als Experten

Mit dabei sind der Rekordhalter im Stabhochsprung in der Halle Danny Ecker für die Sparkassen-Finanzgruppe, der Oympiazweite im Zehnkampf bei Atlanta 1996 Frank Busemann für kinder+Sport und sowie Stunt- und Actionmodel Miriam Höller für Ernsting’s family. Alle drei Unternehmen sind Nationale Förderer des Deutschen Sportabzeichens und wollen mit ihren Sportbotschaftern Groß und Klein für den Sport begeistern.

Außerdem werden in Kaiserslautern auch die mehrmalige Paralympics-Siegerin im Schwimmen Kirsten Bruhn als Sportbotschafterin des DOSB und der Silbermedaillengewinner im Kugelstoßen bei den Paralympics in Peking 2008 Mathias Mester vor Ort sein. Sie alle freuen sich schon darauf, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Tipps für die einzelnen Sportabzeichen-Disziplinen zu versorgen. Zahlreiche Ehrengäste werden zudem die Veranstaltung besuchen. Unter ihnen: der mehrmalige Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk.  

Für zusätzliche Spannung sorgen gleich zwei Wetten: Die einzelnen Fakultäten der TU Kaiserslautern kämpfen bei der Uni-Wette darum, wer die meisten Studentinnen und Studenten für das Deutsche Sportabzeichen gewinnen kann. Bei der Vereinswette geht es darum, welcher Verein die meisten aktiven Teilnehmer stellt. Für die Clubs gibt es dabei Geldpreise und Eintrittskarten für das pfälzische Sportmuseum zu gewinnen.
Sportmodule zum Ausprobieren

Aber auch außerhalb der Sportabzeichen-Prüfungen hat das Programm den ganzen Tag über viel zu bieten. Beim Tischtennismobil des Deutschen Tischtennisbundes kann man schnelle Ping-Pong-Bälle schlagen und sogar Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Auf dem Rollstuhlparcours können alle ohne Handicap testen, wie viel Kraft und Geschicklichkeit man für die Bewegung im Rollstuhl braucht. In Perfektion beherrschen das die Rollstuhlbasketballer „Rolling Devils“, die dem Publikum gerne beweisen, was sie drauf haben.

Beim Ernsting’s family Parcours haben Familien und Freunde Chancen auf einen Gutschein, die gemeinsam im Sackhüpfen oder beim HulaHoop antreten. Um Zielgenauigkeit und schnelle Reaktion geht es an der Wurfwand und der T-Wall der Sparkassen-Finanzgruppe. Alle Kinder und Jugendlichen können sich an der kinder+Sport-Fotostation kostenlose Erinnerungsfotos abholen. Und wer am Glücksrad der Lotterie Glücksspirale dreht, kann ein Los gewinnen.
Gemeinsam für mehr Miteinander

Nach Berlin und Bremen ist Kaiserslautern die dritte Station der Sportabzeichen-Tour 2015, die einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Inklusion legt. Auch das große Tour-Finale in Rosenheim am 24. Juli wird sich diesem Thema widmen. Alle vier Veranstaltungen sind Teil eines auf drei Jahren angelegten Projektes des DOSB, das von der Aktion Mensch gefördert und gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband, Special Olympics Deutschland und dem Deutschen Gehörlosen-Sportverband durchgeführt wird.

(Quelle: wirkhaus)