DOSB erhält Auszeichnung für 100 Jahre Sportabzeichen

05.02.2013

Der DOSB ist für 100 Jahre Deutsches Sportabzeichen mit dem Präventionspreis der Gesellschaft für Prävention geehrt worden. Die Auszeichnung erfolgte auf dem 3. Europäischen Präventionstag in Berlin.

Seit 100 Jahren begehrt: Das Deutsche Sportabzeichen. Foto: DOSB

Das Deutsche Sportabzeichen sei schon immer ein Leistungsabzeichen, das aber auch zum Bewegen auffordere und damit präventive Wirkung entfalte, sagte Prof. Walter Tokarski, der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Prävention. Denn nur durch regelmäßiges Sporttreiben könne es gelingen, den vielfältigen Anforderungen des Deutschen Sportabzeichens gerecht zu werden.

Entgegen genommen wurde der Preis von Prof. Gudrun Doll-Tepper, der Vizepräsidentin Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Sie forderte die etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung auf, das zum 1. Januar 2013 reformierte und moderner aufgestellte Deutsche Sportabzeichen selbst einmal abzulegen: „Sie werden sehen, dass es sich verändert hat, seit Ihrer Kindheit.“

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Moderator und Showmaster Frank Elstner, der als „Breitensportbeauftragter“ des Deutschen Sportbunds, eine der Vorgängerinstitutionen des 2006 gegründeten DOSB, Frontmann und mediales Zugpferd der Trimm-Dich-Bewegung war. Elstner betonte die Bedeutung der täglichen Bewegung und forderte dazu auf, sich „zu trimmen“.

Der 3. Europäische Präventionstag wurde anlässlich der Grünen Woche von der Gesellschaft für Prävention und dem Aktionsbündnis Prävention ausgerichtet. In zahlreichen Vorträgen gab es vielfältige Möglichkeiten zum Austausch für die ca. 300 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Medien, Medizin, Wissenschaft und Sport.

(Quelle: DOSB)