Bundestagsabgeordnete unterstützen Deutsches Sportabzeichen - Training in Berlin

(DSB Presse) - Die Mitglieder des Sportausschusses im Deutschen Bundestag werden ein Signal für Sport als Gesundheitsvorsorge setzen. Die Politiker aus verschiedenen Parteien wollen in den nächsten Wochen das Deutsche Sportabzeichen erwerben, um für den Breitensportorden des Deutschen Sportbundes zu werben.

Beim Auftakt-Training in Berlin Anfang Juli waren direkt im Anschluss an eine Ausschuss-Sitzung eine Vielzahl von Abgeordneten auf dem Ernst-Reuter-Sportplatz in Zehlendorf dabei. Bis auf die noch nachzuholende Schwimm-Übung erfüllten alle Teilnehmer die Prüfungsbedingungen im Springen, Laufen und Kugelstoßen.

Gerade das Sportabzeichen, das in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, wollen verschiedene Krankenkassen als Präventiv-Maßnahme im Gesundheitswesen anerkennen. Die Barmer Ersatzkasse erwägt sogar, bei der jährlichen Absolvierung des Sportabzeichens für vorbildliches Verhalten einen Bonus auf den Mitgliedsbeitrag zu gewähren.

Mit ihrer Aktion wollen die Politiker des Bundestages deutlich machen, dass regelmäßiger Sport eine Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge sei, wie der Sportausschuss-Vorsitzende Peter Rauen (CDU) betonte. Vor allem unter den 30- bis 50-Jährigen sowie in den neuen Bundesländern wollen die Abgeordneten für eine stärkere Akzeptanz des Sportabzeichen werben und den Bekanntheitsgrad erhöhen. Im Jahr 2002 hat das Sportabzeichen mit 872 727 Verleihungen zwar einen neuen Rekord aufgestellt, aber gerade das mittlere Alter gilt als kleiner Schwachpunkt.

Zudem will der Sportausschuss mit dem Training die Vorteile des gesundheitsorientierten Sports herausstreichen, die ihm zuletzt im Mai auf einer Sachverständigen-Anhörung einhellig von den Experten bescheinigt worden sind. Nur wer von Kindesbeinen an Sport treibe, schaffe die Voraussetzungen für ein gesundes Leben, erklärte Rauen. Der Fitnesszustand von Kindern und Jugendlichen sei besorgniserregend. Zu Übergewicht kämen auch Koordinations- und Leistungsschwächen, wie Rauen stellvertretend für alle Sportausschuss-Mitglieder erklärte.

 

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Von: doepgen