"Grünes Band" an Hamburger Judokas

Im Norden erhielt der Turnerbund Eilbeck 5000 Euro für vorbildliche Talentförderung. Lob gab es vor allem für die Bemühungen um die Integration benachteiligter Kinder.

Hat Hamburg aus dem "Judo-Dornröschenschlaf" geweckt: der Turnerbund Hamburg Eilbeck. Copyright: Getty Images
Hat Hamburg aus dem "Judo-Dornröschenschlaf" geweckt: der Turnerbund Hamburg Eilbeck. Copyright: Getty Images

Einen Volltreffer landete der Turnerbund Hamburg Eilbeck nicht in der Sporthalle in der Ritterstraße, in der er normalerweise für seine Erfolge trainiert. Dieses Mal punktete er mit seiner herausragenden Nachwuchsarbeit. In der Commerzbank Wandsbek erhielt er das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“. Die Auszeichnung wird seit nunmehr 24 Jahren vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und Commerzbank AG vergeben.

Die Art der Talentsichtung, die Nutzung und Anwendung leistungssportlicher und wissenschaftlicher Konzepte sowie die Förderung der im Verein aktiven Kaderathleten hatte die Jury des „Grünen Bandes“ überzeugt. Vor allem die aktuellen Erfolge hinterließen Eindruck: Die Hamburger wurden 2010 nicht nur Deutscher Meister bei den U20-Junioren und Deutscher Mannschaftsmeister mit der U17, sie schafften es auch, wie schon 2009, auf den ersten Platz beim Europacup der U20. Die Titel bestätigen das Zitat der Vereinsverantwortlichen, wonach der THE „die Hansestadt aus dem Judo-Dornröschenschlaf geweckt“ hat.

Ein Engagement, das Früchte trägt. „Das Grüne Band würdigt die Leistung der ganzen Judo-Abteilung sowie die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins“, sagte Renko Schmidt, Vizepräsident Leistungssport des Hamburger Sportbundes. Vor allem lobte der Laudator das besondere Augenmerk, das auf die Integration von Kindern aus sozial benachteiligten Familien gelegt werde: „Durch die Aktion ,Kids in die Clubs‘ können knapp 70 Kinder und Jugendliche Judo betreiben, ohne dass sie einen Beitrag zahlen müssen.“

Außerdem ist der THE der erste Judoverein, der den Nachwuchsförderpreis in die Hansestadt holt und dieses Jahr der einzige Hamburger Preisträger überhaupt. Dies beeindruckte auch Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank und Jury-Mitglied, der extra für die Preisverleihung aus Frankfurt am Main in seine Wahlheimat Hamburg gekommen war. Er verdeutlichte die Bedeutung des „Grünen Bandes“: „Zum einen ebnet es den jungen Sportlern den Weg in den Leistungssport, zum anderen bekommen Vereine die Chance, ihre Jugendarbeit weiter auszubauen und den Nachwuchs zu motivieren. Dabei soll es auch im nächsten Jahr bleiben. Der Preis behält seinen besonderen Stellenwert innerhalb der Sponsoringaktivitäten der Commerzbank.“

Zusammen mit Erhard Mohnen, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Commerzbank Hamburg, übergab Hellmann den Scheck über 5000 Euro und den Siegerpokal an die Judo-Abteilung des Turnerbundes. Für die kommenden Wettkämpfe wünschten sie dem Verein eine partnerschaftlichen Austausch und eine gelungene Zusammenarbeit: „Teamplay und Fairplay sind Fähigkeiten, die sowohl im Sportbereich als auch im Wirtschaftsleben ganz wichtig sind.“

Bildergalerie zur Preisverleihung

<media 26966 - download "Startet den Datei-Download">Vereinsportrait des Turnerbundes Hamburg Eilbeck (pdf) </media>


  • Hat Hamburg aus dem "Judo-Dornröschenschlaf" geweckt: der Turnerbund Hamburg Eilbeck. Copyright: Getty Images
    Hat Hamburg aus dem "Judo-Dornröschenschlaf" geweckt: der Turnerbund Hamburg Eilbeck. Copyright: Getty Images

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