Evangelische Schule Frohnau ist „sportlichste Schule" in Reinickendorf

Rund 250 Berliner Schülerinnen und Schüler haben am 14. August ein tolles Sportevent erlebt.

"Dem inklusiven Ansatz der Veranstaltung gebührt besonderes Lob", meinte Bezirksstadtrat Tobias Dollase (Foto: Marco Dames)
"Dem inklusiven Ansatz der Veranstaltung gebührt besonderes Lob", meinte Bezirksstadtrat Tobias Dollase (Foto: Marco Dames)

Die Reinickendorfer SchulChallenge hat schon im ersten Jahr alle Erwartungen übertroffen. Bei idealen Sportwetter mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein gingen am 14. August Achtkläßler aus drei Schulen des Berliner Bezirks beim Deutschen Sportabzeichen an den Start, die um den Titel als „sportlichste Schulklasse" kämpften.

Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung hatten dabei die Chance, an nur einem Tag das komplette Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Dazu gehören Übungen aus den Gruppen der vier motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit sowie der Nachweis, dass man schwimmen kann.

Schon beim ersten Zwischenstand hatte sich die Evangelische Schule Frohnau an die Spitze des Felds geschoben und verteidigte ihren ersten Platz bis zum Schluss. Und auch die inklusive Toulouse-Lautrec-Schule konnte ihren zweiten Platz von Anfang bis Ende des Wettkampfs behaupten. Um den dritten Rang gab es ein enges Rennen zwischen den 8. Klassen des Thomas-Mann-Gymnasiums, aufs Treppchen schaffte es am Ende die 8.4.

Eingeladen zur SchulChallenge hatte der Bezirkssportbund Berlin-Reinickendorf, der die Veranstaltung auch organisierte und dabei von der BVV Reinickendorf, dem Landessportbund Berlin, der Agentur wirkhaus.berlin und der Berliner Sparkasse unterstützt wurde.

Lust auf mehr

Eröffnet wurde das Event am Morgen von Tobias Dollase, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport in Reinickendorf, der auch die Schirmherrschaft für die erste SchulChallenge übernommen hatte, gemeinsam mit dem Präsidenten des Bezirkssportbundes, Stefan Kolbe, und Vizepräsidentin Elke Duda.

Sie freute sich über die gelungene Premiere: „Die Schulwelt hat darauf gewartet, dass so eine Veranstaltung kommt. Für einen Testlauf war das heute fantastisch.“ Bei der ersten Reinickendorfer SchulChallenge waren rund 250 Schülerinnen und Schüler dabei. „Es hätten locker auch 750 sein können“, sagte Elke Duda. „Unsere Helfer sind so gut eingespielt, dass sie das locker hätten managen können. Beim nächsten Mal werden wir also etwas größer denken.“

Im Strandbad Lübars bescheinigten die Sportabzeichen-Prüferinnen und -Prüfer die Schwimmfähigkeit und nahmen den Standweitsprung (Kraft) ab. Im Stadion Finsterwalder Straße standen für die Achtklässler der 800 Meter-Lauf (Ausdauer), der 100 oder 50 Meter-Sprint (Schnelligkeit) und Weitsprung (Koordination) bzw. Zielwerfen (inklusive Sportabzeichen-Disziplin Koordination) auf dem Programm. Zwischen den beiden Standorten verkehrten Shuttle-Busse. Alle Klassen erhielten vorab einen genauen Zeitplan, damit alles reibungslos ablaufen konnte.

Auch die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer waren von dem neuen Sportevent begeistert. Prüfer Lorenzo Sutti zeigte sich besonders beeindruckt von den Teilnehmern der Toulouse-Lautrec-Schule, einem Förderzentrum für körperbehinderte Schülerinnen und Schüler. „Dieser Enthusiasmus! Das mitzuerleben, war für mich eine der größten Freuden seit ich Prüfer bin.“

Bei so viel sportlichem Ehrgeiz konnte auch mancher Lehrer nicht nur zugucken. Richard Riemann, Sportlehrer der 8.3 am Thomas-Mann-Gymnasium machte sogar sein komplettes Sportabzeichen in Gold.

Miteinander Spaß haben

„Sport macht nicht nur Spaß, er vermittelt auch Werte. Das hat sich heute gezeigt. Die Schul-Challenge ist ein fairer Wettkampf, bei dem die Schüler das Beste aus sich herausholen, sich aber auch gegenseitig unterstützen. Dazu kommt der inklusive Ansatz der Veranstaltung, dem ganz besonderes Lob gebührt“, so das Fazit von Tobias Dollase.

Übrigens ging keine der 8. Klassen leer aus. Sportvereine aus dem Bezirk – der TSV Berlin-Wittenau 1896, die Füchse Berlin-Reinickendorf, der VfL Tegel 1891, der SV Berliner Bären, die Berlin Flamingos und der SC Tegeler Forst – hatten Patenschaften für die Schulen übernommen und „ihre" 8. Klassen jeweils mit einem Erlebnisgutschein belohnt. Alle Klassen bekommen so die Chance, beim Verein einen Tag voller Bewegung und Sport zu verbringen und Sportarten auszuprobieren, die sonst nicht auf dem Lehrplan stehen, darunter Kendo, Ringen, Hockey und Baseball.

(Quelle: wirkhaus.berlin)


  • "Dem inklusiven Ansatz der Veranstaltung gebührt besonderes Lob", meinte Bezirksstadtrat Tobias Dollase (Foto: Marco Dames)
    "Dem inklusiven Ansatz der Veranstaltung gebührt besonderes Lob", meinte Bezirksstadtrat Tobias Dollase (Foto: Marco Dames)
  • Mit einem 800 Meter-Lauf wurde die Challenge eröffnet (Foto: Marco Dames)
    Mit einem 800 Meter-Lauf wurde die Challenge eröffnet (Foto: Marco Dames)
  • Voller Einsatz im Stadion Finsterwalder Straße (Foto: Marco Dames)
    Voller Einsatz im Stadion Finsterwalder Straße (Foto: Marco Dames)

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