Fitnesstest an der Hochschule

Die Teilnehmergruppe mit Kanzler Apitz (stehend ganz rechts) und Rektor Prof. Rüdiger (stehend, 6. vom rechts), Quelle: Petra Borchert, Universität Konstanz
Die Teilnehmergruppe mit Kanzler Apitz (stehend ganz rechts) und Rektor Prof. Rüdiger (stehend, 6. vom rechts), Quelle: Petra Borchert, Universität Konstanz

Dass Studenten und Hochschulbeschäftigte nicht nur Denksport betreiben, stellen sie an der Universität Konstanz am Bodensee im Rahmen der Aktion “Sportabzeichen“ unter Beweis. Unter dem Motto: „Gesunde Uni Konstanz“ machen sich angehende Akademiker fit fürs Studium. Auch Dozenten, Rektoren und Sachbearbeiter machen den Fitnesstest.

Die Aktion „Sportabzeichen“ an der Universität Konstanz ist noch nicht einmal zwei Jahre alt. Angefangen hat sie 2009 als gemeinsames Projekt von Hochschulsport und Sportwissenschaft. „Wir haben damals ordentlich die Werbetrommel gerührt“, berichtet Petra Borchert, akademische Oberrätin und Koordinatorin der Aktion „Sportabzeichen“. „Im Arbeitskreis ‚Gesunde Uni Konstanz’ fördern wir seit Jahren die Gesundheit an Studien- und Arbeitsplatz. Als wir von den Möglichkeiten des Deutschen Sportabzeichens erfuhren, wollten wir das in unsere Gesundheitsförderung integrieren.“

Der Fitnessorden passte gut ins Konzept und so wurde 2009 kurzerhand die Aktion „Sportabzeichen“ ins Leben gerufen. Seit deren Beginn beteiligen sich Studenten und Beschäftigte der Hochschule zu etwa gleichen Teilen an der Aktion. „Das Universitätsstadion bietet für die leichtathletischen Disziplinen bei schönem Wetter optimale Bedingungen“, sagt Petra Borchert. „An jedem Termin stehen zwei oder drei Prüfer auf dem Platz. Und für das Schwimmen bieten wir drei bis vier gesonderte Termine im Konstanzer Schwaketenbad an.“

Stolze 41 Sportabzeichen standen nach Ablauf der ersten Saison zu Buche. „Um diese Zahl noch zu steigern, hatten wir beschlossen, statt im Herbst schon im Mai mit den Abnahmen zu beginnen“, berichtet Petra Borchert. „Allerdings nur noch an einem statt wie bisher an zwei Tagen in der Woche. Im Nachhinein betrachtet war dieser Schritt ein Fehler, aus dem wir aber lernen werden. Die Leute, die in diesem Jahr donnerstags andere Verpflichtungen hatten, konnten so leider nicht teilnehmen.“

Ein Fitnessorden geht nach Estland

Das Interesse am Deutschen Sportabzeichen ging durch alle universitären Bereiche. Auch Rektor Ulrich Rüdiger und Kanzler Jens Apitz haben sich schon an der Sportabzeichenaktion beteiligt. Und ausländische Studenten haben ebenfalls mitgemacht. Ein Sportabzeichen plus Urkunde wird in diesem Herbst ins Baltikum verschickt werden. Die estnische Studentin Carmen Pajuste hatte sich in diesem Sommer erfolgreich den Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens gestellt.

„Die Verleihung der Deutschen Sportabzeichen machen wir in einem lockeren und sportlichen Rahmen in der Halle, sodass wir danach auch noch gemeinsam Sport treiben können“, sagt Petra Borchert. 24 Sportler werden in diesem Jahr ihren Fitnessorden in Empfang nehmen dürfen. Petra Borchert hat 2010 ihr zweites Sportabzeichen abgelegt. „Wenn man das Deutsche Sportabzeichen schon anbietet, sollte man es auch selbst machen“, sagt sie.

Im nächsten Jahr möchte sie das silberne Sportabzeichen erwerben. „Wir werden dieses Angebot in jedem Fall weiterführen“, so Borchert. „Und wenn wir in Zukunft wieder zwei Trainingstage in der Woche anbieten, bin ich mir sicher, dass wir an die Abnahmezahlen des ersten Jahres anknüpfen und vielleicht sogar darüber hinaus gehen können.“


  • Die Teilnehmergruppe mit Kanzler Apitz (stehend ganz rechts) und Rektor Prof. Rüdiger (stehend, 6. vom rechts), Quelle: Petra Borchert, Universität Konstanz
    Die Teilnehmergruppe mit Kanzler Apitz (stehend ganz rechts) und Rektor Prof. Rüdiger (stehend, 6. vom rechts), Quelle: Petra Borchert, Universität Konstanz
  • Das Universitätsstadion bietet optimale Bedingungen, Quelle: Petra Borchert, Universität Konstanz
    Das Universitätsstadion bietet optimale Bedingungen, Quelle: Petra Borchert, Universität Konstanz

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