Moderation für Projekt-Gruppe "Sportabzeichen" - Zukunftsmodelle entwickeln

Logo Führungs-Akademie des DOSB
Logo Führungs-Akademie des DOSB

Das Deutsche Sportabzeichen ist der einzige Sportorden in Deutschland, dazu einer mit einem hohen Bekanntheitsgrad und einer  lang zurückreichenden Tradition. Aber auch ein solches Produkt muss hin und wieder den modernen Erfordernissen angepasst werden. Vom Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist für diesen Zweck eine 10-köpfige Projektgruppe aus den Landessportbünden (LSB) und dem DOSB ins Leben gerufen worden. Mit der Moderation des Arbeitsprozesses dieser Projektgruppe wurde die Führungs-Akademie des DOSB beauftragt.


Das Sportabzeichen ist auch weiterhin ein Erfolgsmodell mit  hohem Bekanntheitsgrad, dessen Potenziale noch nicht völlig ausgeschöpft sind. Jetzt gilt es festzustellen, wie diese besser genutzt werden können?, meinte die Direktorin der Führungs-Akademie, Gabi Freytag. Zunächst soll mit Unterstützung der Akademie erst einmal eine kritische Ist-Analyse erfolgen. Zu diesem Zweck wurde eine Online-Befragung initiiert.


Diese Befragung wird über die Sportorganisationen verbreitet. Von Mitte Dezember 2007 bis Anfang Februar 2008 bestand für jeden Interessierten die Möglichkeit, sich online zu äußern. "Bisher sind schon über 1.700 Antworten eingegangen, für eine Online-Befragung ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis?, meinte Gabi Freytag.


Die Auswertung erfolgt über die Führungs-Akademie, die schon eine früher durchgeführte Befragung der Sportabzeichen-Treffs mit einbezieht. Neben den  individuellen Gesichtspunkten, unter denen die Befragten das Sportabzeichen bewertet, interessieren auch die Gesichtspunkte des Marketings. "Wir wollen gemeinsam herausfinden, was für Möglichkeiten das Sportabzeichen bietet?, sagte Gabi Freytag.


Für den DOSB war es wichtig, dass ein Außerstehender den wichtigen Part des Moderators übernahm.  "In der Vergangenheit hat sich immer wieder heraus gestellt, dass Veränderungen am Sportabzeichen nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen?, begründete Bernd Laugsch vom DOSB, der die Geschäftsführung der Projektgruppe inne hat. "Diesen Prozess extern begleiten zu lassen, war wichtig für uns, weil wir sonst schnell in einen Interessenkonflikt zwischen unseren eigenen Interessen und der eher neutralen Funktion der Moderation hätten geraten können."


Der Zeitrahmen ist engagiert gesteckt. Bis Mitte des Jahres 2008 sollen im Präsidium erste Ergebnisse vorgestellt werden. Die Aufgabe an die Projektgruppe und die begleitende Führungs-Akademie lautet, gemeinsam mit dem DOSB und den in der Projektgruppe beteiligten LSB einen Ergebnisbericht und den Entwurf eines Grundsatzpapiers für  die Neustrukturierung beim Deutschen Sportabzeichen zu entwickeln. Bisher konnte der Zeitplan eingehalten werden.



Diese Webseite nutzt Cookies

Wir verwenden auf unserer Webseite Cookies, um Inhalte zu personalisieren, die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren und somit unser Angebot zu verbessern. Wir erheben dabei nur pseudonyme Daten, eine Identifikation erfolgt nicht. Ferner geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite an unsere Partner für Werbung und Analyse weiter.