Sparkassen-Finanzgruppe zeichnet drei Tourstandorte aus

Erstmals in der Geschichte der Sportabzeichen-Tour wurde der beste Sportabzeichen-Tour-Standort ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Ulf Mäkelburg (Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Thomas Wagner (Präsident des Stadtsportverbands Weißwasser)
Preisübergabe in Weißwasser (Quelle: LSB Sachsen)

Die Sparkassen-Finanzgruppe, die den Sonderpreis ausgelobt hatte, würdigte das hohe Niveau der Veranstaltungsreihe und kürte gleich drei Veranstalter. In Weißwasser, Calw und Lübbenau freuten sich die Organisatoren über die Anerkennung ihrer Arbeit und über Preisgelder von je 1.000 Euro.

„Die Sportabzeichen-Tour hat sich von Jahr zu Jahr qualitativ gesteigert“, sagt Andreas Dittmer, Referent für den Deutschen Sparkassen- und Giroverband im Bereich Gesellschaftliches Engagement. „Die Resonanz war überall sehr gut. Insgesamt haben über 20.000 Menschen teilgenommen Das zeigt die gute Entwicklung der Tour.“

Weil in der Nachbetrachtung alle Standorte die Kriterien für die Vergabe des Sonderpreises mehr als gut erfüllt hatten, war die Auswahl schwieriger als erwartet. Ausschlaggebend für die Vergabe des Sonderpreises „Bester Sportabzeichen-Tour-Standort“ war unter anderem die Anzahl der Teilnehmer in Relation zur Größe der Stadt.

Außerdem floss die Umsetzung des Konzeptes „Tag des Deutschen Sportabzeichens“ anhand des Leitfadens des Deutschen Olympischen Sportbundes mit in die Wertung ein. Dazu gehörte die Vielfalt der angebotenen Disziplinen, die Einbindung von Menschen mit Behinderungen, das Rahmenprogramm, die Einbindung der nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens und die Öffentlichkeitsarbeit.

Dass schließlich drei Preisträger herauskamen, war ursprünglich nicht vorgesehen. „Eigentlich sollte nur ein Preis ausgelobt werden“, so Dittmer. „Aufgrund dessen, dass das Niveau der Veranstaltungen an vielen Standorten sehr gut war, haben wir von der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen mit dem DOSB entschieden, mit Weißwasser, Lübbenau und Calw drei Standorte auszuzeichnen.“

Weißwasser, Lübbenau und Calw haben die Nase vorn

Nicht zuletzt wurden durch den Sonderpreis all jene gewürdigt, die in den Vereinen, den Stadt- oder Kreissportbünden vor Ort alles dafür tun, dass die Sportabzeichen-Tour ein Erfolg wird. „Es steckt sehr viel Arbeit dahinter, so eine Tour zu begleiten“, so Dittmer. „Das hat eine Anerkennung verdient. Darüber hinaus verstehen wir den Preis als zusätzliche Motivation für die Standorte, spannende Veranstaltungen auszurichten und dabei die Regularien des DOSB einzuhalten.“

Im Rahmen des Sportabzeichen-Wettbewerbs vergibt die Sparkassen-Finanzgruppe weitere Sonderpreise. Dabei kommen die Teilnehmer zum Zuge, die für das Deutsche Sportabzeichen ein außergewöhnliches Engagement an den Tag legen und die über die normalen Kriterien des Wettbewerbs jedoch keinen Preis erhalten würden.

„Ich habe hier zum Beispiel eine kleine Dorfschule unter den Bewerbern, die immense Anstrengungen unternimmt, mit den Kindern in die benachbarte Stadt zu fahren, um dort die Schwimmprüfung abzunehmen“, berichtet Dittmer. „Außerdem hat sich eine freiwillige Feuerwehr beworben. Da kommen die spannendsten Geschichten zum Vorschein.“ Noch bis zum 31. Dezember 2010 gibt es die Möglichkeit, sich über die Homepage des Sportabzeichen-Wettbewerbs der Sparkassen-Finanzgruppe für die Sonderpreise zu bewerben.

Derweil laufen die Planungen für die Sportabzeichen-Tour 2011 auf Hochtouren. Den Sonderpreis „Bester Sportabzeichen-Tour-Standort“ wird es wegen der guten Resonanz auch im kommenden Jahr geben. „Dabei kann es durchaus sein, dass es wieder drei Preisträger werden“, kündigt Dittmer an.


  • v.l.n.r.: Ulf Mäkelburg (Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Thomas Wagner (Präsident des Stadtsportverbands Weißwasser)
    Preisübergabe in Weißwasser (Quelle: LSB Sachsen)